Mittwoch, 23. April 2014

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Es gibt keine festgelegten, dauerhaften Regeln, keine Eindeutigkeiten, sondern die Möglichkeit, sich immer wieder über die Handlungsdimension des eigenen Sprachgebrauchs bewusst zu werden, kontinuierlich und in jeder Situation.
(Aus dem online volltändig einsehbaren  Leitfaden "Feministisch Sprachandeln, den eine Arbeitsgruppe an der HU Berlin geschrieben hat)

Beim Focus findet man das nicht gut. Deswegen nennt man den Leitfaden Gener-Wahnsinn, tut so, als stünde er kurz davor ins Bundesgesetzblatt geschrieben zu werden und lässt dann den Mob in den Kommentaren los.

Das ist eine neue Taktik. Ja, wenn man den Anstand in der Redaktion zusammenkehrt, dann kann man natürlich nicht ganz so wie man eigentlich wollte, beim Focus. Deswegen hetzt man die Meute der Leser auf, drückt jedem noch eine Mistgabel in die Hand und berichtet dann darüber.

Das ist widerlich. Und erfolgreich.


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