Mittwoch, 2. April 2014

Werders Woche

Hunt weg. Ignjovski weg. Weserstadion soll umbenannt werden und da soll ich mich freuen, dass der Trip nach Hannover drei Punkte eingebracht hat.
Aber hallo. Dass Aaron geht, finde ich super. Ich kann Hunts egozentrisch-phlegmatisches Spiel nicht leiden und finde, dass "Le Chefski" Obraniak bei seinen Einsätzen bisher mehr Tempo ins Bremer Spiel gebracht hat, als Hunt mit seiner Ballschlepperei in den letzten Jahren. Ingjovski? Bis heute ein uneingelöstes Versprechen auf einen talentierten Sechser. Hat gegen den HSV auf der rechten Verteidiger-Position gute Ansätze gezeigt, konnte das aber nicht bestätigen. Und der Station Name: Daran glaube ich noch nicht. Wirtschaftlich könnte das ein Nullsummensspiel werden, denn das Alleinstellungsmerkmal "Stadionname" könnte bei anderen Sponsoren-Verhandlungen Geld gebracht haben. Also eine gute Woche?
Zumindest eine, die sich noch zur Guten entwickeln könnte. Denn alle drei Nachrichten haben auch Schattenseiten.
Mit Hunt verliert Bremen seinen monetär wertvollsten Spieler, ohne eine Ablöse einzustreichen. In den vergangenen Jahren hat sich Bremen immer aus zwei Quellen finanziert. Im Europapokal strich man Gelder ein und machte Spieler bekannt, die dann am Saisonende für teuer Geld in die Spitzenteams Europas wechselten. Mertesacker (Arsenal), Özil (Real Madrid), Diego (Juventus Turin), Sokratis (Dortmund) spülten Geld in die Kassen, auch wenn sie sportliche Substanz kosteten.
Im Moment hat Bremen diese Substanz anscheinend nicht. Hunt und Iggy sind ablösefreie Abgänge und viel mehr ist wohl gerade keine bereit, für Bremer Fußballer auszugeben. Das sagt etwas aus darüber, wie die Transfergeschichte der letzten Jahre gelaufen ist. Schlecht. Und teuer.

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